Die Fachhochschule für Sport und Management Potsdam (FHSMP) und der Deutsche Kanu-Verband (DKV) setzen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Trainer- und Trainerinnenqualifikation fort. Im Herbst standen dabei zwei zentrale Bausteine im Fokus: der Start der Trainer-B-Ausbildung Leistungssport in Potsdam sowie eine gemeinsame Fortbildungsreihe für A- und B-Trainer:innen im Bundesleistungszentrum Kienbaum.
Die Maßnahmen sind Teil der DOSB-Trainer:innenausbildung im Deutschen Kanu-Verband und richten sich an Trainerinnen und Trainer aus verschiedenen Kanudisziplinen. Ziel ist es, sportpraktische Inhalte systematisch mit sportwissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden und so die Qualität der Trainingsarbeit im Leistungssport weiterzuentwickeln.
In Potsdam begann die Trainer:in-B-Ausbildung mit Teilnehmenden aus dem Rennsport, Slalom, Drachenboot und Kanu-Freestyle. Im Folgenden kamen Trainer:innen aus mehreren Landeskanuverbänden in Kienbaum zusammen, um sich im Rahmen einer zweitägigen Fortbildung weiter zu qualifizieren und aktuelle Entwicklungen im Leistungssport zu diskutieren.
Die FHSMP brachte sich dabei mit wissenschaftlicher Expertise aktiv ein. Prof. Dr. Olaf Prieske, Prof. Dr. Martin Behrens, Dr. Christine Herfurth und Dr. Kristin Wick gestalteten die Fortbildungsinhalte mit und vermittelten unter anderem Ansätze zur Trainingssteuerung, Leistungsdiagnostik und evidenzbasierten Planung leistungsorientierter Trainingsprozesse. Der Fokus lag dabei auf der unmittelbaren Übertragbarkeit in die Trainingspraxis.
Die Kooperation zwischen FHSMP und DKV zeigt, wie Hochschulwissen und Verbandsstrukturen im Leistungssport sinnvoll verzahnt werden können. Gemeinsames Ziel ist es, moderne und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für die Trainerausbildung zu schaffen und sowohl aktiven als auch ehemaligen Leistungssportler:innen tragfähige Karriereperspektiven zu eröffnen.