Mit der Eröffnung des Human Performance Lab am 22. Januar 2026 hat die ESAB Fachhochschule für Sport und Management Potsdam (FHSMP) einen weiteren Schritt zur Stärkung ihrer forschungsorientierten Lehre vollzogen. Die offizielle Vorstellung des Labors erfolgte im Beisein des Präsidiums des Landessportbundes Brandenburg im Haus des Sports.
Das Human Performance Lab bündelt leistungsdiagnostische, trainingswissenschaftliche und therapeutische Analyseverfahren und steht Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge ebenso zur Verfügung wie laufenden und geplanten Forschungsprojekten. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch mit Praxisanforderungen aus Leistungssport, Gesundheit und Therapie zu verbinden.
„Das Human Performance Lab ist ein weiterer Meilenstein für exzellente Forschung und Lehre an unserer Hochschule. Besonders freue ich mich darüber, dass die Studierenden in unseren Bachelor- und Masterstudiengängen durch die Labornutzung unmittelbar profitieren. Aus hochschulstrategischer Sicht bietet das Human Performance Lab eine wesentliche Grundlage für den systematischen Wissenstransfer zwischen Hochschule, organisierten Sportstrukturen und Praxispartnern“, betont Prof. Dr. Michael Barsuhn, Präsident der FHSMP.


Fachlich getragen wird das Labor durch ein interdisziplinäres Team aus Professuren und wissenschaftlichen Mitarbeitenden der FHSMP. Dazu gehören Prof. Dr. Martin Behrens, Prof. Dr. Olaf Prieske, Prof. Dr. Lars Gabrys, Prof. Dr. Monique Wochatz sowie Dr. Kristin Wick und Leon Brüll als wissenschaftliche Mitarbeitende.
Die labortechnische Ausstattung ermöglicht differenzierte leistungsdiagnostische Untersuchungen. Zum Einsatz kommen unter anderem Messsysteme zur Erfassung von Herzfrequenz, Blutdruck, Laktat, muskulärer Sauerstoffsättigung, Handkraft und dynamischem Gleichgewicht. Diese Infrastruktur erlaubt sowohl sportartspezifische Leistungsanalysen als auch gesundheits- und therapiebezogene Untersuchungen.
In der Lehre wird das Human Performance Lab in mehreren Studiengängen genutzt, darunter im Bachelor Leistungs- und Wettkampfsport, Gesundheitssport und Prävention sowie Gesundheit und angewandte Therapiewissenschaften. Auch die Masterstudiengänge Leistungsdiagnostik und Performance sowie Sport- und Bewegungstherapie greifen auf die Laborkapazitäten zurück. Studierende erhalten so frühzeitig Einblicke in wissenschaftliche Messverfahren und deren Anwendung im beruflichen Kontext.
Darüber hinaus bildet das Labor die Grundlage für aktuelle und geplante Forschungs- und Drittmittelprojekte. Thematische Schwerpunkte liegen unter anderem auf der Untersuchung motorischer Leistungsfähigkeit, der Analyse von Ermüdungsprozessen, der trainingswissenschaftlich fundierten Leistungssteuerung sowie der Prävention von Überlastungen und Verletzungen.