Im Rahmen des KA1‑Projekts „Sports Clubs in Transition: Sustainable. Digital. European.“ besuchte eine Delegation des ASVÖ Wien (Allgemeiner Sportverband Österreichs
Landesverband Wien) die Fachhochschule für Sport und Management Potsdam (FHSMP) der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg gGmbH (ESAB). Ziel der Studienreise war ein Erfahrungsaustausch zu Erasmus+ Sport und zur strategischen Nutzung von Mobilitäten in der Organisations- und Sportentwicklung.
Erasmus+ Sport in Potsdam: Austausch zu Organisations- und Sportentwicklung
Im Fokus stand die Frage, wie Sportvereine und Sportverbände Erasmus+ gezielt als Instrument zur Weiterentwicklung nutzen können. Behandelt wurden die Themen Vereinsentwicklung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Ehrenamt und Sportentwicklung. Zudem wurden konkrete Möglichkeiten im Rahmen von KA1 – Mobilität von Personal im Sportbereich – vorgestellt.
Die erste Mobilität des Projekts führte die österreichische Gruppe zu zentralen Anlaufstellen in Brandenburg. Stationen waren die FHSMP, die ESAB, der Landessportbund Brandenburg sowie die Brandenburgische Sportjugend. Der Austausch zeigte, wie internationale Kontakte in strukturierte Lernprozesse überführt werden können und wie dadurch neue Perspektiven entstehen.



Mobilität als Lernformat
Erasumus-Mobilitäten schaffen Räume für Reflexion und Vergleich – so wurden in Workshops und Gesprächen Erfahrungen aus unterschiedlichen Strukturen zusammengeführt. Dadurch ließen sich praxisnahe Impulse für Vereine und Verbände ableiten. Deutlich wurde auch, dass Erasmus+ Sport mehr ist als der Austausch von Personen: Es ist ein Rahmen, um Wissen in Bewegung zu bringen.
Für FHSMP und ESAB bestätigt der Besuch die Bedeutung europäischer Kooperationen. Die Verbindung von Hochschule, Weiterbildung und organisierten Sportstrukturen unterstützt den Transfer von Ergebnissen in die Praxis. So werden Lernerfahrungen aus Erasmus+‑Projekten systematisch nutzbar.
Nächste Schritte in Leipzig
Die zweite Mobilität im Projekt führt den ASVÖ Wien zum Landessportbund Sachsen nach Leipzig. Geplant sind Vertiefungen zu Strukturen des organisierten Sports, Vereinsentwicklung, Kinderschutz und Engagementförderung. Erasmus+ bildet auch dort den Startpunkt für die gemeinsame Arbeit.


